Dienstag, 02 Oktober 2018 20:19

Risse und Ausbrüche

Das Fallbeispiel zeigt einen Hinterhuf direkt nach der Eisenabnahme und nach ca. 8 Monaten huforthopädischer Bearbeitung. Die durch Hufnägel perforierten Hornwände waren nachhaltig geschwächt was sich an den großflächigen Ausbrüchen deutlich ablesen lässt. Durch eindringende Bakterien kam es zu einer Schädigung des Hufbeinträgers was die Ausbrüche zusätzlich begünstigte.


Durch die Schwächung wichtiger tragender Hornanteile sowie einer völlig aus dem Gleichgewicht geratenen Lastaufnahme haben sich einige kleinere Risse, sowie ein deutlicher Riss in der Seitenwand gebildet. Auf dem Bild der Ausgangssituation ist deutlich der vergebliche Versuch zu sehen, dem Riss mit Querraspeln Einhalt zu gebieten. 

Durch die huforthopädische Arbeit konnte der Huf vollständig rehabilitiert werden. Der Riss sowie die Ausbrüche sind rückstandsfrei herausgewachsen wodurch die Hornwand wieder ihre alte Leistungsfähigkeit erlangen konnte.

Behandelnde Huforthopädin: Dagmar Staubach

Gelesen 1895 mal Letzte Änderung am Dienstag, 02 Oktober 2018 20:30
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